Duisburg

Station in Duisburg

Bei der Auftaktveranstaltung der nationalen Kampagne „Starke Typen“ für Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten zeigen rund 620 Schülerinnen und Schüler Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Hollywood- Schauspieler Ralf Moeller, was für „Starke Typen“ sie sind. Die Jugendlichen aus 20 Ländern der Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh präsentieren in 40 Gruppen die Ergebnisse ihrer Projektwoche: Fotoausstellungen, Theatervorführungen, Taekwondo, türkische Tänze und vieles mehr. Auf dem Programm stehen Trainingseinheiten mit Ralf Moeller und örtlichen Sport und Jugendvereinen sowie berufsvorbereitende Projekte mit Infoständen von Unternehmen vor Ort, der Bundesagentur für Arbeit sowie der IHK.

„Ich bin begeistert, was diese Kinder und Jugendlichen hier alles zusammen mit Vereinen, Betrieben und Jugendclubs auf die Beine gestellt haben. Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sie sich angesichts der schwierigen Bedingungen in ihrem Stadtteil nicht unterkriegen lassen. Trotz ungünstiger Startchancen stecken sie voller Engagement, Kreativität und Energie. Diese Eigenschaften müssen wir weiter stärken. Durch nachhaltige eigene Projekte lernen sie, mehr Verantwortung für sich zu übernehmen. Sie sind starke Typen – und stark fürs Leben“, sagt Bundesministerin Ursula von der Leyen, die Initiatorin des Projekts.

Mit Ralf Moeller konnte Ursula von der Leyen einen idealen Botschafter für die Aktion gewinnen. Denn Moeller kennt die schwierige Situation für sozial Benachteiligte aus dem Ruhrgebiet, in dem er groß geworden ist. Den Jugendlichen möchte er im Rahmen der Kampagne sein Lebensmotto vermitteln: „Es ist der Glaube an dich selbst, der dich stark macht fürs Leben, damit du was bewegen kannst!“ Ralf Moeller will den Jugendlichen durch Sport notwendige Schlüsselqualifikationen wie Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und Teamgeist vermitteln.

Dass es sich nicht um Einmalaktionen, sondern um ein auf dauerhafte Wirkung angelegtes Programm handelt, zeigt auch das Versprechen von Ralf Moeller: „Ich komme nächstes Jahr wieder an die Schule, um zu sehen: Was haben die Jugendlichen erreicht?